Beamte - Dichtung und Wahrheit
Ich konnte es erst gar nicht fassen, als ich die Überschrift dieses Artikels in der Süddeutschen las. Zuerst dachte ich, oh je, schon wieder ein Artikel voller Halbwahrheiten. Aber nachdem ich den Artikel gelesen habe muss ich sagen, ich habe kaum einen Fehler gefunden und kann diesen Artikel nur voll und ganz weiter empfehlen.
Natürlich gibt es in den dortigen Kommentaren die üblichen Verrisse über die Beamtenschaft und über den Autor der Studie, was aber an dem Wahrheitsgehalt des Artikels nichts ändert.
Der Autor stellt im übrigen auch einige unsinnige Privilegien fest, so wie z.B. die Anerkennung von Studienzeiten oder die Anrechnung von Angestelltenzeiten auf die spätere Pension. Da muss ich dem Autor vollkommen Recht geben. Allerdings vergißt der Autor eines, zumindest bei den Angestelltenzeiten. Die durch die Angestelltenzeiten erwirtschaftete Rente wird auf die Pension angerechnet, so dass unter dem Strich nicht mehr bleibt als vorher.
Die Anrechnung von Studienzeiten betrifft meistens nur Professoren, also den höheren Dienst.









